Diese chinesischen Metropolen waren früher Geisterstädte
Chinas Leerstandsiedlungen auf der Spur
In China soll es Berichten zufolge genug leere Häuser geben, um die gesamte Bevölkerung von Frankreich unterbringen zu können. Viele davon sind jedoch keine verlassenen Gebäude, sondern Hochhauswohnungen in glitzernden neuen Finanzvierteln. Diese wurden auf ehemaligen Wüstensiedlungen errichtet, hatten dann aber mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Der amerikanische Autor Wade Shepard hat das Phänomen der chinesischen Geisterstädte erstmals in den frühen 2000ern beobachtet. Doch wie hat es die Volksrepublik geschafft, ihre einst leeren Siedlungen in boomende Metropolen zu verwandeln? Klicken Sie sich durch Ursachen, Widersprüche und mögliche Lösungen dieses urbanen Phänomens.
Leerstand überall
Shepards Faszination für Geisterstädte begann, als er am Busbahnhof von Tiantai im ostchinesischen Zhejiang falsch abbog und mitten in einer landete. Er war beeindruckt von dem surrealen Bild leerer Hochhäuser und Bürogebäude, in denen keine Menschenseele zu sehen war und in denen er nur seinen eigenen Atem hören könnte. Die Gebäude schienen, so schreibt er in seinem Buch „Ghost Cities of China“ (zu Deutsch: „Geisterstädte in China“) „alle frisch und neu zu sein, im Inneren waren dunkle Hohlräume, ohne Bewohner und ohne Einrichtung“.
Kapitalismus pur
Die surreale Landschaft leerer, weitläufiger Parks und riesiger Hochhäuser wird gern als Beweis dafür angeführt, dass Chinas Immobilienboom nur ein Trick ist, um das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu steigern. Auch Shepard glaubte anfangs daran. Doch er sprach mit Leuten vor Ort, die diese Städte bauten, kauften und in diese zogen, und revidierte alsbald seine Meinung. Der Amerikaner setzte sich daraufhin intensiv mit den wirtschaftlichen Gründen für Chinas rasche Urbanisierung auseinander – ein Paradebeispiel für den chinesischen Kapitalismus, wenn er Früchte trägt.
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Was steckt hinter den Geisterstädten?
Landläufig versteht man unter einer Geisterstadt eine ehemalige Siedlung, die in wirtschaftlich guten Zeiten boomte, dann aber ihren Glanz verlor. In China ist das Gegenteil der Fall: Das Land baut zahlreiche Städte mit dem Versprechen, sie in Wirtschaftszentren zu verwandeln. Doch aufgrund der hohen Kosten oder fehlenden Jobmöglichkeiten bleiben die potenziellen Bewohnerinnen und Bewohner oft aus. Das chinesische Wissenschaftskomitee CNCTST definiert eine Geisterstadt deshalb inzwischen als „Ort, der keine wirtschaftliche Basis oder große Bevölkerung hat, und dessen Häuser nachts meist dunkel sind“.
Millionen leerer Eigentumswohnungen
Goldman Sachs schätzte den Gesamtwert des chinesischen Immobilienmarktes 2019 auf 52 Milliarden Dollar (46,4 Mrd. Euro), was 29 Prozent des BIP ausmacht. Die „Financial Times“ berichtete im selben Jahr, dass das Land eine Urbanisierungsrate von 60 Prozent verzeichnete. Doch ein Großteil der neu gebauten Wohnungen steht leer – schätzungsweise 65 Millionen. Man könnte darin also die gesamte Bevölkerung Frankreichs unterbringen. Dennoch bleibt der Prozentsatz der Eigenheimbesitzer in China hoch: Laut einem Forschungspapier des Nationalen Zentrums für Biotechnologie und Datenverarbeitung (NCBI) in den USA sind dies aktuell 90 Prozent der chinesischen Haushalte.
Die Ironie der chinesischen Geisterstädte
Chinas Geisterstädte sind keine Orte, deren Häuser irgendwann verlassen wurden. Vielmehr wurden zig Millionen Immobilien als Investitionen gekauft. Laut einer landesweiten Umfrage von Forschern der Universität für Wirtschaft und Finanzen Südwestchinas in Chengdu machen diese mehr als ein Fünftel der gesamten städtischen Wohnungen im Land aus. Die Studie ergab auch, dass dies insbesondere Großstädte abseits der Hauptstadt betreffe. Ein perfektes Beispiel ist Kangbashi in der Inneren Mongolei.
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Kangbashi, Ordos, Innere Mongolei
Die Nomaden von Ordos im mittleren Norden der Volksrepublik lebten noch vor kurzem in traditionellen Zelten, wurden jedoch durch das massive Kohlevorkommen der Stadt über Nacht zu Millionären. Ordos zählt mittlerweile zu jenen zehn Städten mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen im Land. Einst als Chinas Antwort auf Dubai gehandelt, wurden im Stadtteil Kangbashi zahlreiche Denkmäler, kulturelle Einrichtungen, kolossale Plätze, große Geschäfts- und Wohnkomplexe und in den Himmel ragende Regierungsgebäude errichtet.
Kangbashi: Ein neues Viertel ohne Bewohner
Der neue Stadtteil wurde in gerade einmal fünf Jahren aus dem Boden gestampft und sollte das neue Zuhause von ursprünglich einer Million Menschen werden, später reduzierte man auf 300.000. Er war vor allem für Pendler aus dem nahe gelegenen Dongsheng gedacht. Kangbashi wurde als futuristisches Zentrum auf einem ehemaligen Wüstendorf errichtet. Die Arbeiten begannen 2004, doch die meisten Gebäude wurden erst 2009 fertiggestellt. Hohe Grundsteuern und eine überstürzte Planung verhinderten, dass die Menschen einzogen. Heute leben hier vor allem Wanderarbeiter aus dem Baugewerbe.
Kangbashi: Unfertige Architekturperlen
Die Region scheint sich ständig im Bau zu befinden. Unfertige Wolkenkratzer und Wohngebäude prägen das Stadtbild. Das Museum von Ordos wurde wie ein Kieselstein in der nahe gelegenen Gobi-Wüste geformt und war erst nach einem Jahrzehnt fertiggestellt. Trotz des unfertigen Gesamteindrucks des Viertels beeindrucken die einzelnen kulturellen Gebäude, die hier klar im Mittelpunkt stehen: Das Opernhaus etwa ähnelt einem mongolischen Hut und die Nationalbibliothek hat die Form von Büchern.
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Kangbashi: Die Hülle einer futuristischen Stadt
Obwohl in Kangbashi anfangs gerade einmal 30.000 Menschen lebten, zogen im Laufe der Jahre immer mehr zu, nicht zuletzt angespornt durch die Maßnahmen der Stadtregierung, einschließlich der Eindämmung von Neubauten. Dazu versuchten Lokalpolitiker, potenzielle neue Einwohner mit finanziellen Anreizen nach Kangbashi zu locken. So sollten etwa Beamte näher an ihren Arbeitsplätzen wohnen können. Und sogar renommierte Schulen wurden umgesiedelt. 2017 gab es im Stadtteil mehr als 4.750 Unternehmen und 153.000 ständige Bewohner.
Kangbashi: Eine gescheiterte Utopie?
Trotz aller Bemühungen von Regierungsseite blieben die Wolkenkratzer und Wohngebäude von Kangbashi jedoch relativ leer. „ArchDaily“ bezeichnete die „totgeborene Stadt“ mit ihrer extravaganten Architektur, den schicken öffentlichen Plätzen, Stadien und Unmengen neuer Wohnungen als gescheiterte Utopie. Neuere Berichte deuten jedoch darauf hin, dass das Stadtviertel nun doch noch die Kurve gekriegt hat.
Kangbashi: Brutstätte künftiger Elitestudenten
Laut den Maklern vor Ort sind inzwischen alle bestehenden Wohnungen verkauft. Die Folge: Noch in diesem Jahr soll der Spatenstich für zehn weitere Komplexe erfolgen. Der plötzliche Boom der Stadt ist eine direkte Folge des intensiven Wettbewerbs der chinesischen Eltern um Studienplätze für ihren Nachwuchs – vielen sind nur die Top-Universitäten des Landes gut genug. Das beste Gymnasium von Ordos etwa liegt in Kangbashi. Viele seiner Absolventen schafften es bereits an Elite-Unis in Peking.
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Kangbashi: Die Wohnungen sind heiß begehrt
Um einen Schulplatz für ihre Kinder am gewünschten Institut zu bekommen, müssen chinesische Eltern ein Haus im Bezirk besitzen. Dieser Umstand hat die Immobilienpreise in die Höhe getrieben. Häuser in Nähe der besten Eliteschmieden in Shanghai etwa sind Millionen wert. Im Zentrum von Kangbashi lag der Quadratmeterpreis zuletzt bei vergleichsweise günstigen 15.000 Yuan (2.000 Euro). Obwohl die Wirtschaft der Stadt 2019 und 2020 schrumpfte, leben hier laut der Lokalregierung inzwischen rund 120.000 Menschen. 18.500 neue Schülerinnen und Schüler wurden angemeldet.
Binhai, Tianjin: Das chinesische Manhattan
Während Kangbashi auf brachem Land entstand, wurde für die Hafenstadt Tianjin sogar frisches Land aufgeschüttet. Die Stadt wurde an der ehemaligen Bohai-Bucht auf einer Fläche von 155 Quadratkilometern gebaut. Typisch für die zeitgenössische chinesische Architektur diente als Vorbild Manhattan in New York. Das Finanzzentrum Yujiapu und das Geschäftsviertel Xiangluowan waren als potenzielle Zentren für den Welthandel vorgesehen. Heute stehen sie zwar nicht leer, sind aber auch lange nicht so lebendig, wie man es von boomenden Geschäfts- und Finanzvierteln erwarten würde.
Binhai, Tianjin: Yujiapu und Xiangluowan
Yujuiapu, eine Manhattan-Kopie für 50 Milliarden Dollar (44,6 Mrd. Euro), wurde 2009 eröffnet und sollte innerhalb von zehn Jahren zum Finanzdienstleistungs- und Wirtschaftszentrum Nordchinas aufsteigen. Auf der anderen Seite des Flusses entstand ab 2007 der Bezirk Xiangluowan, der als Geschäftsviertel konzipiert war und zusätzlich die Büros und Forschungszentren der Regierung beherbergen sollte. Doch der Bau verlief nicht ganz nach Plan.
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Binhai, Tianjin: Langsames Wachstum
Zwar konnte Binhai mit der Skyline von Manhattan mithalten, doch die Unternehmen siedelten sich nur langsam an. Im dritten Quartal 2019 schätzte die Investmentfirma First Pacific Davies, dass 36,4 Prozent der Büros in Tianjin leer standen, insbesondere in Yujiapu. Obwohl das Viertel als Finanzdistrikt geplant war, haben die meisten der dortigen Bewohner mit dem Finanzmarkt nichts zu tun. Sie kommen vor allem aus dem Handel, der Technologie und Logistik. Mangels Bürointeressenten verwandelte der New Financial Tower eine ganze Etage in einen interaktiven Escape Room.
Binhai, Tianjin: Falsche Bücher in der Bibliothek
Als die beeindruckende Bibliothek von Binhai 2017 eröffnete, gingen die Bilder viral. Einige bezeichneten sie sogar als „die beste Bibliothek der Welt“. Die niederländischen Architekten MVRDV haben das futuristische fünfstöckige Gebäude gemeinsam mit chinesischen Kollegen von TUPDI geschaffen, von außen ähnelt es einem dreidimensionalen Auge. Bei näherer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass die Regale keine Bücher enthielten, sondern bedruckte Aluminiumplatten, die dicke Schmöker nachahmen sollten. Die Empörung war dementsprechend groß.
Binhai, Tianjin: Wenig Menschen, viele Fabriken
Auch wenn die niedrigen Mieten und die gut ausgebaute Infrastruktur so manchen Unternehmer nach Tianjin lockten, wirken sich die vielen leeren Straßen ungünstig auf das gesamte Geschäftsumfeld aus. 2019 gab Tianjins offizielles Medium „Meiri Xinbao“ bekannt, dass in Yuyjiapu rund 100.000 Menschen arbeiteten und lebten – eine äußerst niedrige Zahl zehn Jahre nach der Eröffnung der Stadt. Dank ihres großen Hafens, der Freihandelszone und der riesigen Airbus- und Boeing-Fabriken gilt die Region jedoch weiter als wichtiger Produktionsstandort.
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Tianducheng, Hangzhou: Das chinesische Paris
Für den Bau von Tianducheng, einer Wohnsiedlung am Stadtrand von Hangzhou in Zhejiang, wurde Ackerland umgewidmet. Die Planer ließen sich für den Bau des Viertels, das innerhalb einer Stunde mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Shanghai zu erreichen ist, von Paris inspirieren und bauten einen Champs Elysées sowie die Luxemburgischen Gärten nach. Herzstück der Stadt ist ein Klon des Eiffelturms, dessen Größe einem Drittel des Originals entspricht.
Tianducheng, Hangzhou: Eine Erfolgsgeschichte
Tianducheng wurde auf einer Fläche von 31 Quadratkilometern erbaut und sollte 10.000 Menschen beherbergen. Berichte deuten jedoch an, dass in Wahrheit nur 2.000 hinzogen. Als Folge davon ist die Siedlung von Ackerland und jeder Menge Sackgassen umgeben. Im Laufe der Jahre erlebte das chinesische Paris jedoch einen kleinen Boom. Laut einem Artikel der „South China Morning Post“ stieg die Population bis 2017 auf 30.000 Menschen.
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Zentrum von Zhengdong, Zhengzhou
2001 erhielt der japanische Architekt Kisho Kurokawa den Auftrag, einen umfassenden Plan für Zhengdong zu erstellen, Geschäfts-, Wohn- und Hochschulviertel (Longzihu) inklusive. Herz des neuen Bezirks Zhengdong sollten der Longzihu College Park und das fächerförmige Internationale Ausstellungszentrum werden, für das 2003 der Grundstein gelegt wurde. Zu Baubeginn lag das Umland noch brach.
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Zentrum von Zhengdong, Zhengzhou: Ein schwieriger Start
Der Bürgermeister von Zhengzhou prognostizierte 2006, dass das Viertel bis 2020 auf 500 Quadratkilometer und fünf Millionen Menschen anwachsen werde. Doch es dauerte eine ganze Weile, bis tatsächlich die ersten Einwohner auftauchten. Ein Bericht von „60 Minutes“ von März 2013 dokumentierte „Immobilien, die über Meilen hinweg unbewohnt waren“. Wenig später wendete sich jedoch das Blatt und Zhengdong wächst seither stetig.
Zentrum von Zhengdong, Zhengzhou: Schnelles Wachstum
Nachdem sich mehrere regionale Bankzentralen niedergelassen hatten und der Ostbahnhof von Zhengzhou in Betrieb genommen worden war, verwandelte sich Zhengdong Mitte der 2010er von einer unheimlichen Geisterstadt in eine pulsierende Metropole. Autor Wade Shepard schrieb 2015 von 150 Finanzinstituten und 1,4 Millionen Menschen im Herzen der Stadt und zitierte dabei Daten der Standard Chartered Bank, die zeigten, dass „die Auslastung 2012 von 20 auf 30 Prozent und bis Mai 2014 auf 50 bis 60 Prozent gestiegen“ war. Fazit: Zhengdong sei keine Geisterstadt mehr.
Zentrum von Zhengdong, Zhengzhou: Das neueste Bauprojekt
Seither ist die Wirtschaft des neuen Stadtviertels von Zhengdong noch weitergewachsen, dazu nahm die Bevölkerungsdichte von 2019 bis 2020 um 27,5 Prozent zu. Die Erfolgsgeschichte setzt sich mit der Entwicklung eines weiteren neuen Bezirks fort, dessen Fertigstellung bis Mitte 2022 geplant ist. Laut der „Bloomberg Businessweek“ wird dieser aus 36 Finanzbürogebäuden, vier Fünf-Sterne-Hotels, vier Wohnkomplexen und zwei Wolkenkratzern bestehen und kostet angeblich 50 Milliarden Yuan (6,9 Mrd. Euro).
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Von der Geisterstadt zur boomenden Metropole
Seit einem Vierteljahrhundert baut China Städte, Finanz- und Geschäftsviertel inmitten von Wüste und Ödland und schüttet für manche sogar extra Land auf. Während viele mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, sorgte die Regierungspolitik dafür, dass sie langsam, aber stetig wuchsen.
Das chinesische Erfolgsrezept
Die Städte haben durch die Ansiedelung von Regierungs- und Bankenzentralen sowie Subventionen und Steuererleichterung zahlreiche private Unternehmen angezogen und werden dadurch immer attraktiver. Inzwischen hat sich vor allem der Bau von Schulen und Universitäten bewährt, um die Population schnell wachsen zu lassen. Chinas Studierende treiben die Urbanisierung voran, wodurch die Immobilienpreise in der Region steigen.
Chinas Geisterstädte: Ein temporäres Phänomen
Ursprünglich wurde die chinesische Regierung dafür kritisiert, Geisterstädte aufzubauen, um das BIP zu steigern. Doch das neue Geschäftsviertel in Zhengdong, Shanghais Pudong und Chenggong in Kunming beweisen, dass die Regierung langfristig plant. Der „Bau sie und sie werden schon kommen“-Ansatz, den Wade Shepard in seinem Buch „Ghost Cities of China“ dokumentiert, scheint sich zu bewahrheiten. Und es wird immer wahrscheinlicher, dass der Status der Geisterstadt in China nur ein vorübergehender ist.
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